EV Fürstenfeldbruck e.V.

 
  Senioren Pressebericht  
     
 

 
     
 
 

17.11.2017

 

Farchant beim EVF


Fürstenfeldbruck
– Nach zwei erfolgreichen Auswärtssiegen über Bad Aibling und über Farchant war die Mannschaft des EV Fürstenfeldbruck die ganze Woche über gezwungen, auf ein Eistraining im Brucker Freiluftstadion zu verzichten, da die Eisbereitungsmaschine defekt war. Das Rückspiel der Landesliga-Mannschaft heute Abend, 20 Uhr, gegen den TSV Farchant kann aber über die Bühne gehen. Die Stadtwerke haben bis zur Reparatur der Eisbereitungsmaschine von der Herstellerfirma derweil einen Zamboni aus Dornbirn zur Verfügung gestellt bekommen.

„Wenn wir trotz des fehlenden Trainings an die Leistung anknüpfen können, die wir in Farchant gezeigt haben, dann sollte uns auch im Rückspiel heute Abend ein Sieg gelingen“, hofft EVF-Trainer Erwin Halusa, dass die Trainingspause die Spieler nicht aus dem Rhythmus bringt. Mit den beiden Auswärtserfolgen sind die Brucker ihrem Ziel, einen Platz unter den ersten fünf zum Ende der Vorrunde zu erreichen, jedenfalls ein Stück näher gekommen. Aktuell stehen die Kreisstädter auf dem sechsten Tabellenplatz. Der heutige Gegner, die Mannschaft aus dem Werdenfelser Land, rangiert mit zwei Punkten mehr auf der Habenseite auf dem vierten Tabellenplatz.

„Die könnten wir wegschießen“, meinte EVF Vize Alfred Doenicke. Personell muss die Mannschaft aber auf Torhüter Valentin Mohr verzichten,
der Grippe hat. Der lange verletzte Dennis Berger, der vergangene Woche wieder ins Training eingestiegen war, konnte allerdings aus oben aufgeführten Gründen diese Woche nicht trainieren. Ein Einsatz für ihn kommt wohl noch zu früh. Deshalb ruhen alle Hoffnungen auf Torhüter Christoph Müller, der in Farchant eine starke Leistung ablieferte. Während Stürmer Patrick Ullmann nach seiner Schulterverletzung dieses Jahr wohl nicht mehr aus Eis gehen kann, steht hinter dem Einsatz von Philipp Weishaupt ebenso noch ein Fragezeichen wie hinter dem von Andreas Dietrich. Beide sind angeschlagen.
 

Text: Dieter Metzler

 
 
     
     
 
 

13.11.2017

 

Zwei Auswärtsspiele - beide gewonnen

 

Fürstenfeldbruck – Nach dem 4:3-Sieg des EV Fürstenfeldbruck über den EHC Bad Aibling am Freitagabend legte die Mannschaft von Trainer Erwin Halusa auch beim zweiten Auswärtsauftritt am Wochenende in Garmisch gegen den TSV Farchant nach. Am Ende siegten die Kreisstädter mit 5:4 (3:2, 0:1, 2:1) erneut knapp, aber nicht unverdient und machten in der Tabelle einen Sprung in die obere Tabellenhälfte.

„Ich bin glücklich, dass wir nach einem 1:3-Rückstand noch einmal zurück gekommen sind und die Wende geschafft haben“, sagte Brucks Trainer Erwin Halusa nach dem 4:3 (1:1,0:1, 3:1)-Sieg in Bad Aibling. Im ersten Drittel versäumten es die Brucker, mit drei, vier Toren Vorsprung in die Pause zu gehen. Nur Eric Mönch traf. Kurz vor der Pause mussten die Brucker den Ausgleich hinnehmen. Im zweiten Drittel präsentierte sich der EVF total von der Rolle. Zum Glück fand Torhüter Christoph Müller rechtzeitig zu alter Stärke zurück. Dennoch konnte auch er nicht verhindern, dass die Gastgeber stets bei 5:4-Überzahl auf 3:1 davonzogen. In einer dramatischen Schlussphase zeigte Bruck aber seine kämpferischen Qualitäten und drehte den Spieß noch um. Philipp Steidle traf zum 2:3, Frederik Hoffmann glich zum 3:3 aus und Neuzugang Yehor Yinnytskyi gelang der Siegtreffer.

Am Sonntagabend in der 7.000 Zuschauer fassenden Olympia-Eishalle in Garmisch kamen sich die 165 Zuschauer wohl ein wenig verloren vor. Die Brucker störte es nicht, sie lagen nach dem ersten Drittel durch Tore von Philipp Steidle und Philipp Brunenberg sowie Marc Stroscher mit 3:1 vorne, als den Gastgebern mit einem Schuss von der blauen Linie noch der 3:2-Anschlusstreffer gelang. Im Mittelabschnitt versäumte es der EVF seinen knappen Vorsprung auszubauen. Gefühlte 20-mal schossen die Brucker auf das gegnerische Tor. Die Strafe musste die Kreisstädter drei Minuten vor dem zweiten Kabinengang hinnehmen, als Farchant zum 3:3 ausglich.

Im  Schlussdrittel  erzielte Brucks Ukrainer Yehor Yinnytskyi  das 4:3, die  Farchanter glichen postwendend  aus. Bruck  schlug  in Form von Frederik Hoffman zurück und bewahrte den EVF am Ende auch gegen eine doppelte Überzahl vor einer Verlängerung.
 

Text: Dieter Metzler

 
 
     
     
 
 

10.11.2017

 

Zwei Auswärtsspiele stehen an!

 

Fürstenfeldbruck – Gleich zweimal muss der EV Fürstenfeldbruck an diesem Wochenende auswärts ran. Zunächst gastiert die Mannschaft von Trainer Erwin Halusa heute Abend, 19.30 Uhr, beim EHC Bad Aibling, und am Sonntagabend, 18 Uhr, in Garmisch beim TSV Farchant. Die heutigen Gastgeber erwischten einen schlechten Saisonstart und rangieren nach fünf Spielen mit vier Niederlagen noch hinter den Kreisstädtern auf Platz neun, während Farchant mit bisher drei Siegen und drei Niederlagen auf dem fünften Tabellenplatz drei Plätze vor den Bruckern steht.

Die 0:8-Niederlage gegen die Überflieger aus Klostersee habe man abgehakt, meinte Brucks Trainer rückblickend zum Spieltag am vergangenen Sonntagabend. „Die spielen in einer anderen Liga und können sich eigentlich nur selbst schlagen, wenn sie einmal überheblich werden sollten“, so Halusa. Mit den beiden bevorstehenden Gegnern treffe man dagegen auf zwei Mannschaften, die „uns auf Augenhöhe begegnen“, so Halusa. Die beiden Spiele werden Aufschluss darüber geben, wie weit die Brucker inzwischen leistungsmäßig Fortschritte gemacht haben. „Wir haben bis jetzt 27 Trainingseinheiten absolviert. Die hat man allerdings bereits Ende September schon hinter sich, wenn alles normal läuft. So betrachtet, sehe ich die durch das offene Stadion bedingten Trainingsausfälle schon als eine Benachteiligung an. Ich hoffe nur, dass wir jetzt nicht durch andere Wetterunbilden in unserem Rhythmus gestört werden.“ Ziemlich desillusioniert verfolgte eine Abordnung des EVF, an der Spitze Präsidentin Gaby Pannek, am Dienstagabend die Stadtratssitzung im Brucker Rathaus. Nachdem sie dabei erfuhren, dass die Kosten für das Sportzentrum III im Brucker Westen explosionsartig erhöhen auf inzwischen über elf Millionen Euro, brachte es Doenicke auf den Punkt: „Für eine Eishalle in Bruck sehe ich in absehbarer Zeit überhaupt keine Chance.“

Wie krass sich die Spielorte in der Landesliga voneinander unterscheiden, erfahren die Brucker am Sonntag, wenn sie im Garmischer Olympia-Eissportzentrum mit einer 7.000 Zuschauer fassenden Arena gegen den TSV Farchant antreten. „Ich erhoffe mir fünf Punkte aus den beiden Spielen“, sagte er, was so viel bedeutet, wie einen klaren Sieg und einen Erfolg in der Verlängerung bzw. im Penaltyschießen. Nicht mehr auflaufen in diesem Jahr wird Patrick Ullmann. Das MRT ergab eine Schultereckgelenkverletzung, die mindestens eine zehnwöchige Pause bedeutet. Nicht im Training war auch der angeschlagene Philipp Weishaupt, ob er den Bus zu den beiden Auswärtsspielen besteigen kann. 
 

Text: Dieter Metzler

 
 
     
     
 
 

06.11.2017

 

Bericht vom Wochenende gegen Pfronten und Klostersee


Fürstenfeldbruck – Mit einem Sieg im Heimspiel gegen Pfronten wollte der EV Fürstenfeldbruck am Freitagabend Selbstvertrauen tanken, um zwei Tage später dem Tabellenführer EHC Klostersee in Grafing Paroli bieten zu können. Doch daraus wurde nichts. Das „Warmlaufen“ der Brucker für den Tabellenführer fiel nämlich aus. Das Eis im Brucker Freiluftstadion war aufgrund der warmen Temperatur am Tag über so aufgeweicht, dass der Eismeister der Brucker Stadtwerke nach Rücksprache mit den Schiedsrichtern die Landesliga-Partie am Abend aus Sicherheitsgründen absagte. In Grafing gab sich am Sonntagabend der souveräne Tabellenführer keine Blöße und schickte die Brucker mit einem 0:8 (0:2, 0:3, 0:3) nach Hause. „Alles, was nicht auf eine zweistellige Niederlage hinausläuft, betrachte ich als einen Erfolg“, meinte EVF-Vize Alfred Doenicke im Vorfeld des Spiels gegen den übermächtigen Gegner.

Die Spielabsage gegen Pfronten kommt dem EVF teuer zu stehen, denn die Gäste waren bereits vor Ort. Der Verein muss sowohl die Kosten der Schiedsrichter tragen, als auch die Buskosten des Gegners. Die Vereine einigten sich auf einen Nachholtermin am 12. Januar. Dies ist heuer bereits die zweite Spielabsage für den EVF, nachdem das Heimspiel am 20. Oktober gegen Kempten auch schon abgesagt werden musste, weil aufgrund der warmen Witterung noch keine bespielbare Eisfläche zur Verfügung stand.

In Grafing konnte dann aber ungehindert gespielt werden. Der ungeschlagene und mit vielen ehemaligen Oberliga-Spielern gespickte Tabellenführer EHC Klostersee, der mit Lisa Hemmerle eine Torfrau im Kasten hatte, ließ es nach einer schnellen Doppelführung im ersten Drittel gemächlich angehen. Dennoch setzten die Gastgeber die Brucker unter Dauerbeschuss. Mehr Treffer gelangen ihnen aber in den ersten 20 Minuten nicht

Dafür erhöhte Klostersee in Unterzahl nach drei Minuten im zweiten Drittel auf 3:0. Und ein weiteres Unterzahlspiel beflügelte nahezu den Tabellenführer zum nächsten Treffer. Jetzt spielte Klostersee seine spielerische Überlegenheit aus. Obwohl die Kreisstädter bei beiden Treffern mit einem Spieler mehr auf dem Eis standen, mussten sie zwei Gegentore hinnehmen. Doch auch als beide Mannschaften mal wieder komplett auf dem Eis standen, erhöhte Klostersee spielerisch auf 5:0.

Trotz der klaren Führung nach dem zweiten Drittel haderten die Gastgeber mit ihrem Spiel. Kein Tempo und kein Passspiel seien drin, dem Niveau des Gegners habe man sich angepasst, so lauteten die Töne aus dem Lager des Tabellenführers. Da müsse noch mehr kommen,
jetzt im Schlussdrittel. Doch auch ohne Leistungssteigerung bauten die Klosterseer ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Am Ende konnten
die Brucker gerade noch eine zweistellige Niederlage verhindern.

 

Text: Dieter Metzler

 
 
     
 
 

03.11.2017

Heute gegen Pfronten – am Sonntag in Grafing

Spielbeginn:  20.00 Uhr

 

Fürstenfeldbruck – Bevor der EV Fürstenfeldbruck am Sonntag nach Grafing aufbricht und beim haushohen Favoriten und Tabellenführer EHC Klostersee (17.30 Uhr) antritt, konzentriert sich die Mannschaft von Trainer Erwin Halusa zunächst auf das zweite Heimspiel, heute Abend, 20 Uhr, gegen den EV Pfronten.

Die heutigen Gäste aus Pfronten rangieren in der noch jungen Saison einen Tabellenplatz vor den Kreisstädtern, wobei die „Falcons“ aus dem Allgäu bereits fünf Spiele hinter sich haben, die Brucker erst drei. „Wenn wir auf unsere Leistung vom Spiel am vergangenen Sonntag in Trostberg aufbauen können, dann sollte uns ein Dreier gelingen“, hofft EVF-Vize und Pressesprecher Alfred Doenicke, dass sich die Mannschaft von Spieltag zu Spieltag weiter stärker präsentiert, nachdem endlich ein regelmäßiges Eistraining in der Brucker Freiluftarena stattfinden kann.

„In Klostersee können wir am Sonntag frei aufspielen“, meint Doenicke. „Gegen die ehemalige Oberliga-Truppe haben wir nichts zu verlieren. Verlieren können nur die, wenn die uns unterschätzen sollten.“ Der ehemalige Oberligist, der wegen Fan-Krawallen von der dritten in die unterste Liga verbannt wurde, im vergangenen Jahr souverän aus der Bezirksliga in die Landesliga aufstieg (121:8 Tore), weil fast alle Spieler geblieben sind, mischt jetzt die Landesliga in ähnlich souveräner Manier auf. Nach sechs Spieltagen führt Klostersee mit sechs Siegen und 60:8-Toren souverän die Landesliga-Gruppe 2 an.

Blessuren aus dem hart erkämpften 4:2-Sieg in Trostberg hat vor allem Patrick Ullmann davongetragen. Der EVF-Stürmer hat sich an der Schulter verletzt. Er steht diese Woche auf keinen Fall zur Verfügung. Ob danach, wird sich entscheiden, wenn in der Woche ein MRT Aufschluss über seine Verletzung gibt. Ein Fragezeichen steht auch noch hinter dem Einsatz von Verteidiger Lukas Colmer, der in Trostberg eine leichte Gehirnerschütterung erlitt. Das Training wieder aufgenommen hat wieder Torhüter Dennis Berger. Ein Einsatz kommt an diesem Wochenende noch nicht infrage. Mit Christoph Müller und Valentin Mohr stehen aber zwei Goalies parat.

 

    Text: Dieter Metzler

 
 
     
     
 
 

30.10.2017

Nach Heimpleite gegen Wörishofen
Auswärtssieg in Trostberg

 

Fürstenfeldbruck – Die wegen des warmen Herbstwetters verschobene Heimspiel-Premiere hatte sich der EV Fürstenfeldbruck mit Sicherheit erfolgreicher vorgestellt. Gegen den EV Bad Wörishofen verlor die Mannschaft von Trainer Erwin Halusa am Freitagabend mit 3:8 (0:2, 1:4, 2:2)-Toren am Ende doch recht deutlich. Gegen den TSV Trostberg wollten die Kreisstädter am Sonntagabend die Charte wieder wettmachen. Das gelang den Bruckern im offenen Stadion von Trostberg auch mit einem 4:2 (3:1, 0:1, 1:0)-Sieg. So sicherten sich die Kreisstädter nach den zwei Punkten beim Auswärtssieg nach Verlängerung in Peißenberg gegen Forst nun drei weitere Punkte an diesem für sie ersten Doppelspiel-Wochenende.
Vor der spärlichen Kulisse von nur 65 Zuschauern wurden die Kreisstädter am Freitagabend kalt erwischt. Keine sechs Sekunden dauerte es, da liefen sie bereits einem 0:1 hinterher, ohne dass ein Brucker in Scheibenbesitz kam. Mit einem 0:2 ging es dann in die erste Drittelpause, nachdem die Kreisstädter zweimal ein Überzahlspiel nicht nutzten, aber auch Wörishofen einen Penalty an den Pfosten setzte.
Hoffnung auf die Wende brachte der Beginn des zweiten Drittels, als die Mannschaft engagierter zu Werke ging, erst Recht nach dem 1:2-Anschlusstreffer durch Patrick Ullmann. Der Ausgleich lag in der Luft, doch ein Blackout der Kreisstädter entschied die Partie, als Wörishofen innerhalb von fünf Minuten auf 6:1 davonzog. Nachdem 1:7 zu Beginn des Schlussdrittels befürchteten die Brucker Fans gar eine zweistellige Klatsche. Doch die verhinderte die Mannschaft und konnte mit zwei Treffern von Ullmann und Yehor Vinnytski die Niederlage zumindest etwas freundlicher gestalten.

 

Frederik Hoffmann im Zweikampf gegen Wörishofen (dunkles Trikot)

Foto: Dieter Metzler
     

Gut ins Spiel kam der EVF dagegen am Sonntagabend im offenen Stadion in Trostberg, dessen Ansetzung aufgrund des Regens und Sturms erst am Sonntagmittag gesichert war, aber mit 15 Minuten Verspätung begann, weil der Zamboni streikte. Nach Toren von Patrick Ullmann, Kevin Melcher und Dominic Kolb lag der EVF im ersten Drittel mit 3:0 vorne. Kurz vor dem ersten Kabinengang aber kam Trostberg zum 3:1-Anschlusstreffer.
Zehn Minuten nach dem Wiederbeginn verkürzte das Ligaschlusslicht aus Trostberg auf 3:2 und die Begegnung war plötzlich wieder völlig offen. Erik Mönch hätte Bruck mit einem Penalty wieder einen Zweitorevorsprung verschaffen können, er scheiterte aber am Trostberger Torhüter. Im Schlussdrittel machte Philipp Steidle mit dem vierten Brucker Treffer dreieinhalb Minuten vor Schluss alles klar.
Im Spiel am Freitag hatten wir den erwartet schweren Gegner. Das Tor nach sechs Sekunden darf nicht fallen, und zum Ende des zweiten Drittels innerhalb von vier Minuten vier Tore zu kassieren, das hat uns das Spiel kaputt gemacht“, resümierte Brucks Trainer Erwin Halusa. Es fehle der Mannschaft halt noch an der Feinabstimmung, nachdem die Mannschaft im Vergleich zu den anderen Teams wenige Eiszeiten hatte, um sich entsprechend auf die Saison vorzubereiten. „In Trostberg hat es schon besser geklappt. Die Mannschaft stand hinten sicher und vorne haben wir unsere Tore gemacht. Die Mannschaft hat nach verletzungsbedingten Ausfällen Moral gezeigt und Goalie Valentin Mohr war ein guter Rückhalt. In meinen Augen ein verdienter Sieg für uns.“     

 

Text: Dieter Metzler

 
 
     
     
 
 

27.10.2017

Saisonbeginn mit Heimspiel gegen Bad Wörishofen

 

Spielbeginn:  20.00 Uhr
 

Fürstenfeldbruck – Im zweiten Anlauf soll es mit dem ersten Heimspiel des EV Fürstenfeldbruck gegen den EV Bad Wörishofen heute Abend, 20 Uhr, klappen. Seit Montag arbeiten die Stadtwerke fieberhaft daran, in der Brucker Freiluftarena eine bespielbare Eisfläche herzustellen. Inzwischen läuft bereits in der Landesliga der fünfte Spieltag, doch die Mannschaft von Brucks Trainer Erwin Halusa hat erst ein Spiel absolvieren können. Brucks Eismeister Jürgen Krönauer war am Donnerstag zuversichtlich, dass die Begegnung stattfinden kann. Vorsichtshalber hatten sich die beiden Vereine bereits auf einen Ersatztermin am kommenden Dienstag, 31. Oktober verständigt.

Mit dem EV Bad Wörishofen kommt heute Abend ausgerechnet die Mannschaft zum Heimspielauftakt in die Kreisstadt, die der Brucker Mannschaft gleich mehrmals aus der Patsche half. So konnten die Kreisstädter in der vergangenen Woche gleich dreimal in Wörishofen zum Trainieren aufs Eis. Auch diese Woche unterstützen die Konkurrenten aus Wörishofen, Buchloe und Türkheim die Brucker mit Eiszeiten, so dass die Mannschaft wenigstens nicht ganz ohne Training ins zweite Saisonspiel geht.

Der EVF bedankte sich auf seiner Homepage für die Unterstützung der Vereine, von denen Wörishofen und Buchloe sogar in der gleichen Landesliga-Gruppe spielen. „Das ist nicht selbstverständlich“, sagte EVF-Vize und Pressesprecher Alfred Doenicke. Doch ganz nach dem Motto „in den Farben getrennt, in der Sache vereint“, demonstrierten die Eishockeyvereine Solidarität mit den Bruckern.

„Alles, was heute nicht in eine deutliche Niederlage hinausläuft, ist für uns ein Erfolg“, hält Doenicke den Puck flach für die heutige Saisonpremiere im eigenen Stadion. „In Anbetracht der holprigen Vorbereitung sehe ich noch große Defizite in der Mannschaft, so dass wir gegen die Teams, die schon einige Spiele hinter sich haben, doch noch in jeder Hinsicht Nachholbedarf haben.“ So haben die heutigen Gäste bereits vier Spiele hinter sich, zwei Siege und zwei Niederlagen. Versäumen wird Dennis Berger den ersten Heimauftritt des EVF. Der Brucker Torhüter ist noch verletzt. Ein Fragezeichen steht auch hinter dem Einsatz von Sven Mönch, den eine Grippe plagt.

 

Text: Dieter Metzler

 
 
     
     
 
 

16.10.2017

Bericht vom Auswärtsspiel gegen den SC Forst

 

Erst spät dran, dann schnell in Verlängerung

 

                                 Foto:  Tagblatt
 

Fürstenfeldbruck – Als es vor drei Wochen um nichts ging im Vorbereitungsspiel gegen den SC Forst gewann der EV Fürstenfeldbruck mit 4:2-Toren. Gestern Abend beim Landesliga-Saisonauftakt, als es Ernst wurde, tat sich die Mannschaft von Brucks Trainer Erwin Halusa dagegen anfangs richtig schwer. Die Brucker mussten zunächst einem 0:3-Rückstand hinterherlaufen, den sie erst kurz vor Ende der 60 Minuten ausgleichen konnten. Am Ende gings beim Stande 3:3 (0:3, 1:0, 2:0) in heuer erstmals wieder eingeführte fünfminütige Verlängerung. Doch nach dem bereits nach 15 Sekunden Marc Stroscher zum 4:3 traf, war das Spiel aus.

„Wenn man das erste Drittel verschläft, zu spät zum Spiel wegfährt, und zu spät ankommt, dann verlierst du normalerweise so ein Spiel“, meinte Halusa nach dem Spiel. „Doch Hut ab, dass die Mannschaft das Spiel noch rumgerissen hat..“

Zunächst aber präsentierten sich die Brucker In einem desolaten ersten Drittel, das von vielen Zeitstrafen insbesondere für die Kreisstädter geprägt war. Forst erzielte gleich zu Beginn zwei Tore, so dass sich Trainer Halusa gezwungen sah, seine kopflose Mannschaft aufzuwecken und eine Auszeit zu nehmen. Gleichzeitig wechselte der EVF den Torhüter aus. Für Christoph Müller kam Valentin Mohr.

Im Mittelabschnitt konnten sich die Brucker ein wenig steigern. Und so gelang durch Patrick Ullmann auf Zuspiel von Erik Mönch der 1:3-Anschlusstreffer. Zuvor hatte schon Lenny Guttenthaler den Anschlusstreffer auf dem Schläger. Und auch gegen Ende des zweiten Drittels erspielten sich die Brucker durch Philipp Weishaupt und nochmals Guttenthaler weitere gute Chancen. Letztlich aber reichte die leichte spielerische Steigerung der Brucker noch nicht aus, um die Gastgeber so wirklich in Verlegenheit zu bringen. Da sollten die Brucker im Schlussdrittel noch eine Schüppe drauflegen.

Und das taten die Brucker dann auch. Sie besannen sich noch rechtzeitig und kamen über ihren ukrainischen Neuzugang Yehor Vinnytski, für den EVF-Vizepräsident Alfred Doenicke erst am Freitag den Pass vom Verband abholte, acht Minuten vor der Schlusssirene zum 2:3 und drei Minuten später durch Guttenthaler zum 3:3-Ausgleich.

Text: Dieter Metzler

 
 
     
     
 
 

13.10.2017

Fehlendes Hallendach gefährdet Saisonstart

 

Spätsommerliche Temperaturen im Herbst - die gibt´s jedes Jahr. Statt deprimierendem Oktober-Blues bricht in Fürstenfeldbruck regelmäßig in dieser Zeit der Hallenfrust aus. Auch heuer gefährdet ein fehlendes Dach den Saisonstart des Eishockey-Vereins.  VON DIETER METZLER
 

Fürstenfeldbruck - "Die Eisaufbereitung musste abgebrochen werden, vorerst sind alle Termine gestrichen." Wann es weitergeht, ist unklar. Diese Mitteilung auf der Homepage des EV Fürstenfeldbruck bringt die frostig gefrustete Eishockey-Gemeinden wieder auf die Palme. Dort heißt es "Eine Schande für die Große Kreisstadt. Mittlerweile hat fast jeder Dorfverein eine Eishalle. Siehe Burgau - eine super Halle für 6,4 Millionen". Die EVF Fans lassen in der digitalen Welt ihren Frust freien Lauf. "Einfach ein Armutszeugnis". Es gibt einfach keinen politischen Willen für eine Halle. Lieber pumpt man jährlich eine Million in den Kulturtempel". Nicht auf Eis trainieren zu können, stellt vor allem die so gegenüber der Konkurrenz benachteiligte Landesliga-Mannschaft vor Riesenprobleme.

 

Und tatsächlich ist es seit Jahren zum Saisonstart das gleiche Dilemma. Aufgrund der warmen Witterung ist eine Aufbereitung der Eisfläche so gut wie unmöglich. In weiser Vorausschau beantragen die Brucker deshalb regelmäßig bei der Verbandstagung, ihre Spiele zum Saisonstart auswärts zu bestreiten. So eröffnet die Mannschaft von Trainer Erwin Halusa die Saison am Sonntag, 17 Uhr, in Peißenberg mit dem Spiel gegen den SC Forst. Ob fünf Tage später das erste Heimspiel in der Freiluftarena gegen den ESC Kempten ausgetragen werden kann, ist momentan völlig unklar. "Wenn das Wetter so mild bleibt, dann werden wir am nächsten Wochenende wohl alle Spiele auch für den Nachwuchs ausfallen und verlegen lassen müssen", befürchtet EVF-Sprecher Wolfgang Wickenrieder. Schwierig gestaltet sich in dieser Zeit auch das Training. "Wir bekommen jetzt kaum noch Termine in fremden Hallen. Die sind alle belegt". Dennoch hat es der Verein geschafft, sich für heute Abend noch 90 Minuten in Augsburg einzubuchen, um sich auf Eis den letzten Schliff zu holen.

 

Neu-Trainer Erwin Halusa hat freilich die fehlenden Eiszeiten schon längst als großes sportliches Problem ausgemacht. Wenn Eiszeiten im Oktober fehlen, sei das "natürlich ein Riesennachteil". Wenigstens beim Trainingslager in Sterzig (Südtirol) stand das Team fünfmal auf dem geliebten glatten Untergrund. " da haben ich dann endlich gesehen, was die Mannschaft kann". Der aus Königsbrunn kommende Halusa kann nicht verstehen, warum es so eine Große Kreisstadt wie Bruck nicht hinbekommt, eine Eishalle hinzustellen. "Es muss ja keine wie in Kaufbeuern sein, die 24 Millionen gekostet hat. Die kleine Stadt Burgau hat´s ja auch geschafft".

 

Beim Start am Sonntag in Peißenberg muss der EVF mit Philipp Steidle und Frederik Hoffmann auf zwei gesperrte Spieler verzichten. Steidles Sperre rührt noch aus der vergangenen Saison her. Hoffmann handelte sich die Strafe beim Vorbereitungsspiel in Burgau ein. Mit Alex Brunner, der Adduktorenprobleme hat, fällt gar ein dritter Verteidiger aus. Auch Torhüter Dennis Berger, der sich das Knie verdreht hat, muss mindestens noch zwei Wochen pausieren.

 
 
 
Der Einstand des neuen Trainers wird möglicherweise verschoben.
(v.l.). Erwin Halusa, EVF Präsidentin Gabi Pannek und ihr Stellvertreter Alfred Doenicke.                                                             TB-Foto
 
 
     
     
 
 

07.06.2017

 

Lukas Colner wechselt von Germering zu seinem
Heimatverein zurück

21 jähriger verstärkt den Kader der 1. Mannschaft

 

Der EV Fürstenfeldbruck präsentiert einen weiteren Neuzugang für die 1. Mannschaft. Nach Stürmer Maximilian Kolb wechselt nun ein weiterer Spieler aus Germering zum EVF. Lukas Colner lernte das Eishockey beim EVF. Er spielte bis zu den Schülern in Bruck, wechselte dann nach Germering. Über die Jugend und der U18 war er auch eine wichtige Stütze der U23, die letzte Saison Bayerischer Meister wurde. Er hat sich nun entschlossen, wieder zu seinem Heimatverein zurückzukehren.
Wir wünschen Ihm alles Gute für die neue Saison.

   

 

 
 
     
     
 

01.06.2017

 
 

Erwin Halusa ist neuer Trainer beim EV Fürstenfeldbruck

 
 

 

 
 

Fürstenfeldbruck – Die Betonfläche im Brucker Eisstadion war barfuß nicht zu betreten, so knallte die Sonne in die Brucker Freiluftarena. Es war irgendwie kaum vorstellbar, sich jetzt mit Eishockey gedanklich zu beschäftigen, bei 33 Grad in der Sonne. Doch am frühen Montagabend stellten EVF-Präsidentin Gaby Pannek und ihr neuer Vize Alfred Doenicke den neuen Trainer der Landesliga-Mannschaft vor.

Für Trainer Christian Eibl, der nach zwei Jahren aus beruflichen Gründen beim EVF seinen Abschied nahm, wird ab dem ersten Juli Erwin Halusa vom Liga-Konkurrenten EHC Königsbrunn die Brucker Mannschaft zunächst für ein Jahr übernehmen. Der noch 50-jährige Halusa ist ein anerkannter Eishockeyfachmann. Sein sportlicher Lebenslauf ist jedenfalls beachtlich. Als Spieler stand er in mehr als 250 Zweitliga- und 215 Oberligapartien auf dem Eis. Unter anderem lief er für den Augsburger EV, der ERC Ingolstadt, Deggendorf, Memmingen, Burgau und den EV Landsberg auf. Als Trainer arbeitete Halusa viele Jahre im Nachwuchs des Augsburger EV und war unter Trainer Benoit Laporte in der Spielzeit 2003/04 zwei Jahre Co-Trainer der Panther.

Für die im Oktober beginnende Landesliga-Saison steht Halusa, der als Technischer Angestellter bei den Stadtwerken Augsburg arbeitet, verheiratet ist und eine Tochter hat,   beim EVF der annähernd gleiche Kader zur Verfügung, der in der zurückliegenden Saison das Brucker Trikot trug. Mit Maximilian Kolb von den Wanderers kehrt ein Brucker Stürmer wieder zurück in die Kreisstadt, und mit Valentin Mohr aus Klostersee hat der EVF neben Dennis Berger und Christoph Müller einen dritten Torhüter verpflichtet. Verlassen mit unbekannten Ziel hat dagegen den EVF der erst in der vergangenen Saison zu den Bruckern von Germering gewechselte Martin Dürr.

Bei der sportlichen Zielsetzung hält sich A-Scheininhaber Erwin Halusa noch zurück. „Wenn alle mitziehen und wir von Verletzungen verschont bleiben, können wir durchaus das Ziel, einen Platz unter den ersten fünf erreichen“, meinte Halusa. Das gelte auch für die jungen Spieler aus dem eigenen Nachwuchslager. Die Saison werde aber nicht leicht, denn das Niveau werde von Jahr zu Jahr stärker.

Das Spielen im Freiluftstadion sieht Halusa eher als einen Vorteil für die eigene Mannschaft an, weil die auch bei Schnee oder Regen draußen trainiert. Das erfordere eine andere Spielweise, meint Halusa. „Ich nehme die Herausforderung an und versuche das Beste draus zu machen.“

Quelle:  Dieter Metzler

 
     
   
 

Foto dm: Sie freuen sich auf die neue Saison: der neue Trainer Erwin Halusa, Präsidentin Gaby Pannek und Vize Alfred Doenicke.